Suche nach vermuteten Absturz eines Flugobjektes

Über einen vermutlich abgestürzten Flieger auf der Kripp wurde per Telefon von einem Augenzeugen die FF St. Georgen am Reith am 28.07.2020 alarmiert. Da sich 3 Kameraden der FF in der Nähe des Zeughauses befanden, fuhren diese gleich zum vermeintlichen Absturzort. Zeitgleich wurde von der BAZ Amstetten die Austro Control abgefragt, ob irgendein Absturz registriert worden sei. Die Suche wurde durch ein kräftiges Unwetter erschwert. Von der Flugsicherung (Austro Contol) konnte aber dann Entwarnung gegeben werden.

3. Hauptübung 25.07.2020

„Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen“ lautete die Funkmeldung bei unserer Übung am Samstag, dem 25.07.2020.

Beim Übungsobjekt angekommen, erhielt der Einsatzleiter die Information, dass sich 5 Personen und eine Gasflasche im Keller befinden.

Sofort rüstete sich der Atemschutztrupp aus und begann mit der Suche in dem völlig verrauchten Keller. Pumpe 1 St. Georgen am Reith kümmerte sich um die Wasserversorgung.

Da die Schlauchleitung über die Landesstraße führte, musste auch der Verkehr geregelt werden. Drei der vermissten Personen konnten zeitnah gefunden werden, diese ließen ihrem schauspielerischen Talent freien Lauf und sorgten für schweißtreibende Momente bei den Kameraden.

2. Hauptübung 20.06.2020

Per Funk wurde vom Einsatzleiter ein Wohnhausbrand in Kogelsbach mitgeteilt. Bei der Anfahrt zum Übungsobjekt wurden die ersten Vorkehrungen getroffen, sodass der Atemschutztrupp bei der Ankunft gleich mit dem Innenangriff bzw. der Suche nach den drei vermissten Personen in dem völlig verrauchten Haus beginnen konnte. Dies stellte eine besondere Herausforderung dar, da es sich bei dem Wohnhaus um einen Neubau handelte und keiner der Kameraden die Gegebenheiten kannte. Der Rest der Mannschaft stellte die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung her. Ein besonderes Übungsmerkmal war der Befehl „Alle Mann zurück“ mittels Dauerhupton, da für die Kameraden Gefahr im Verzug bestand.

Vorführung Akku Rettungssatz

Anfangs wurden verschiedene Arten von Akku Rettungssätzen (Scheren, Spreizer, Hydraulikstempel,……) in der Theorie erklärt. Im Anschluss wurden Gruppen gebildet,die die Geräte dann praktisch an zwei Fahrzeugen testen durften.

1. Übung

Am 21.06.2020 konnte nach der langen Corona Zwangspause endlich wieder eine Gesamtübung stattfinden.

Übungsannahme: Brand in einem Bungalow, 1 vermisste Person

Während der Anfahrt zum Übungsort rüstete sich der Atemschutztrupp für die Suche der dort vermissten Person aus. Der Einsatzleiter machte sich ein Bild der Lage und holte die nötigen Informationen ein. Der Atemschutztrupp rettete die vermisste Person in dem völlig verrauchten Haus. Pumpe 2 St. Georgen am Reith stellte die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung her und unterstütze die anderen Kameraden, die schon mit der Brandbekämpfung beschäftigt waren. Nach einiger Zeit wurde von der Einsatzleitung per Funk bekannt gegeben, dass sich der Brand auf den angrenzenden Wald ausbreitete. Sofort wurde von der Mannschaft der Pumpe 1 eine zweite Pumpe in Stellung gebracht und mit dem Löschvorgang begonnen.

An der Übung nahmen 29 Kameraden der FF St. Georgen am Reith teil.

T2 Verkehrsunfall (Menschenrettung)

Am 26.05.2020 heulten um 19:40 Uhr die Sirenen in Göstling/Ybbs, Hollenstein/Ybbs und St. Georgen am Reith. Grund war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der L 98
(Kripp). Der Einsatzleiter der FF St. Georgen/Reith konnte am Einsatzort Entwarnung
geben. Der PKW Insasse konnte bereits vor Eintreffen der FF aus dem Fahrzeug
befreit werden. Er wurde vom Roten Kreuz versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Auf Grund der Lage des PKW wurde die FF Göstling/Ybbs zur Unterstützung der FF
St.Georgen/Reith zum Einsatzort geordert, um die PKW Bergung mittels Seilwinden durchzuführen. Die FF Hollenstein/Ybbs stellte einen Reservetrupp für die Fahrzeugbergung, welcher nach ca. einer halben Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken konnte. Das Fahrzeug
wurde geborgen und sicher abgestellt.

Im Einsatz standen:

  • FF St. Georgen/Reith
  • FF Göstling/Ybbs
  • FF Hollenstein/Ybbs
  • Polizei WY
  • Rotes Kreuz
  • Straßenmeisterei WY
  • Christophorus 15

 

 

T1 Fahrzeugbergung

Am Sonntag, dem 24.05.2020 wurden wir um 14:34 Uhr mit dem Einsatzstichwort: „PKW in Bushaltestelle gefahren“ zu einer Fahrzeugbergung alarmiert.

Ein Lenker war mit seinem PKW am Sonntag auf der L98 (Kripp) Richtung Opponitz gefahren. Auf regennasser Fahrbahn verlor der Lenker aus nicht näher bekannter Ursache die Kontrolle über sein KFZ und mähte in Folge das Wartehäuschen einer Bushaltestelle nieder.

Am Einsatzort angekommen sicherten wir die Unfallstelle ab. Zeitgleich wurde der doppelte Brandschutz aufgebaut. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden von der FF gebunden und entsorgt. Die nachalarmierte Rettung brachte den Lenker zwecks Abklärung ins LK Waidhofen/Ybbs. Mit dem Kran des Wechselladefahrzeuges der FF Waidhofen/Ybbs Stadt konnte das Fahrzeug gehoben und an anderer Stelle gesichert abgestellt werden. Die Fahrbahn wurde im Anschluss gereinigt. Nach 3,0 Stunden konnten wir wieder in die Zeughäuser einrücken und unsere Einsatzbereitschaft herstellen.

Im Einsatz standen:

  • Pumpe Kogelsbach
  • Tank St. Georgen am Reith
  • Pumpe 1 St. Georgen am Reith
  • Pumpe 2 St. Georgen am Reith
  • Polizei WY und Lunz am See
  • Rotes Kreuz Weyer
  • Gemeinde
  • Straßenmeisterei WY

Waldbrandgefahr im Verwaltungsbezirk Amstetten

Es gilt im Verwaltungsbezirk Amstetten mit sofortiker Wirkung die Waldbrandverordnung. Demnach ist das Rauchen, jegliches Feuerentzünden, das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen wie z.b. Zigaretten, aber auch das Wegwerfen von Glasflaschen oder Glasscherben in allen Waldgebieten und in Waldrandnähe verboten. Bereits das Abstellen von Fahrzeugen auf trockenen Flächen kann schon zu Bränden führen. Ein Verstoß gegen die Verordnung kann mit Geldstrafen von bis zu 7.270 Euro geahndet werden.
Dieses Verbot ist bis auf weiteres gültig.

Stand 08.04.2020

T2 Verkehrsunfall mit Todesfolge

In den frühen Morgenstunden kam es zu einem schrecklichen Autounfall im Gemeindegebiet von St. Georgen am Reith. Eine Lenkerin, die in Fahrtrichtung Göstling/Ybbs unterwegs war, kam mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Felswand und in weiterer Folge schleuderte bzw. überschlug sich das Fahrzeug und prallte auf der Fahrbahn gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug.
Mittels Pager und Blaulicht-SMS wurden die Wehren FF Hollenstein/Ybbs, FF Göstling/Ybbs und die FF St. Georgen am Reith mit dem Alarmtext „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ zum Einsatzort nach St. Georgen am Reith alarmiert. Mittels Rettungsschere und Spreizer öffnete die FF Göstling/Ybbs die verkeilte Tür und befreite die Verunfallte, der Arzt konnte aber leider nur mehr deren Tod feststellen. Der PKW Lenker der in Fahrtrichtung St. Georgen am Reith unterwegs war wurde mit der Rettung ins Spital gebracht. Er wurde unbestimmten Grades verletzt.
Mit dem zur Einsatzstelle nachgeforderten Kranfahrzeug der FF Waidhofen/Ybbs-Stadt wurde die Bergung der 2 PKWs durchgeführt.
Ausgelaufene Betriebsmittel wurden von der FF St. Georgen am Reith gebunden. Die Straße wurde im Anschluss gereinigt. Nach ca. 4 Stunden konnte die Straße von der Straßenmeisterei wieder freigeggeben werden.

Wir sprechen den Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus!

Im Einsatz standen:

FF St. Georgen/Reith

FF Hollenstein/Ybbs

FF Göstling/Ybbs

Polizei

Rettung

Gemeindearzt Dr. Michael Putz

Straßenmeisterei

Was gilt jetzt? Wer darf was? Was darf ich nicht?